KI
Ein Chatbot antwortet. Ein Agent erledigt: Er ruft Ihre Systeme auf, liest aus Ihren Dokumenten, führt mehrere Schritte hintereinander aus und meldet sich, wenn er nicht weiterkommt.
Beratung zu KI-Agenten und Anbindungen
Was einen Agenten von einem Chatfenster unterscheidet, sind die Werkzeuge, die er bedienen darf: Ihre Datenbank abfragen, ein Ticket anlegen, eine Datei ablegen, eine Website aufrufen. Erst damit kommt KI vom Antworten zum Erledigen. Und erst damit stellen sich die Fragen, die vorher keine waren: Was darf er allein, wo braucht er eine Freigabe, und wie sieht man hinterher, was er getan hat.
Wir entwickeln die Anbindung, über die ein Assistent Ihre Systeme benutzt: als sauber definierte Werkzeuge statt als zusammengebastelte Skripte.
Antworten aus Ihrem eigenen Bestand statt aus dem Weltwissen: Handbücher, Verträge, Richtlinien – mit Verweis auf die Quelle, aus der die Antwort stammt.
Wo eine Software keine Schnittstelle hat, bedient der Agent die Oberfläche. So entstand die Handbuchgenerierung, die sich ihre Screenshots selbst holt.
Nicht eine Frage, eine Antwort, sondern eine Aufgabe über mehrere Schritte – mit Zwischenprüfungen und einem definierten Abbruch, wenn etwas nicht passt.
Über die APIs von Anthropic oder OpenAI, oder gegen ein Modell in Ihrem eigenen Rechenzentrum. Der Agent bleibt derselbe, das Modell ist austauschbar.
Jeder Aufruf wird protokolliert: welches Werkzeug, mit welchen Daten, mit welchem Ergebnis. Ohne das lässt sich im Zweifel nichts klären.
Ein Agent mit Zugriff auf Ihre Systeme ist ein Benutzer, kein Textfeld. Diese vier Punkte klären wir deshalb, bevor die erste Zeile entsteht.
Ein eigener technischer Benutzer mit genau den Rechten, die die Aufgabe braucht – lesend, wo Lesen reicht.
Alles, was Geld bewegt, nach außen geht oder sich schlecht rückgängig machen lässt, wird vorgeschlagen und nicht ausgeführt.
Ein definierter Abbruch bei unklarer Lage ist mehr wert als ein Versuch, sich durchzuwursteln. Der Fall landet dann bei einer Person.
Jeder Werkzeugaufruf mit Zeitpunkt, Eingabe und Ergebnis, aufbewahrt so lange, wie Sie es brauchen.
Am zuverlässigsten dort, wo die Aufgabe umrissen ist und das Ergebnis geprüft werden kann.
Aus unseren Projekten: die Handbuchgenerierung, bei der ein Agent die Anwendung im Browser durchklickt, jeden Schritt festhält und
daraus die Dokumentation samt Screenshots erzeugt. Oder die Auswertung eigener Zahlen, bei der jemand in normalem Deutsch
fragt und der Agent das Auswertungswerkzeug bedient und das Diagramm mitliefert.
Weniger geeignet sind Aufgaben ohne prüfbares Ergebnis oder solche, bei denen ein Fehler erst Monate später auffällt. Solche Fälle bauen
wir bewusst als Vorschlag mit menschlicher Freigabe, nicht als Durchlauf.
Ein Sprachmodell weiß nichts über Ihr Unternehmen. Damit es Ihre Handbücher, Verträge und
Richtlinien beantworten kann, braucht es Zugriff darauf – und zwar so, dass jede Antwort auf die Stelle verweist, aus der sie stammt.
Genau daran entscheidet sich, ob so ein System benutzt wird: Ohne Quellenangabe muss jede Antwort von Hand nachgeprüft werden,
und dann kann man auch gleich selbst suchen. Wir bauen das deshalb immer mit Beleg, nicht als Orakel.
Kein Ersatz für eine saubere Schnittstelle. Wenn zwei Systeme dauerhaft Daten austauschen
sollen, ist eine Integration die richtige Lösung – stabiler, billiger und nachvollziehbarer als ein Agent, der beide Oberflächen bedient.
Agenten sind stark, wo keine Schnittstelle existiert, wo die Aufgabe Urteilsvermögen braucht oder wo sich die Anforderungen ständig ändern. Wo nicht, sagen wir das und bauen das Langweiligere.
Häufige Fragen
Was geklärt sein sollte, bevor ein Agent Zugriff auf Ihre Systeme bekommt.